50 Jahre DBK

- 25.06.2023 - 

Rückschau auf das schöne Jubiläumswochenende

Der Evang. Predigtbezirk Forst feierte das 50-jährige Bestehen seiner Dietrich-Bonhoeffer-Kirche unter anderem im Rahmen eines besonderen Wochenendes.
 

Aus Anlass dieses runden Jubiläums wurde zu einer „Zeitreise“ durch das vergangene halbe Jahrhundert in Wort und Bild mit „Reiseleiter“ Pfarrer Wolfgang Brjanzew eingeladen. Bilder von der Grundsteinlegung, vom Bau der Kirche, vom Einweihungsgottesdienst und vom Aufrichten des Glockenträgers waren ebenso Reisestationen wie Schnappschüsse aus dem einstigen und heutigen Gemeindeleben in den Kirchenräumen. Aber auch aktuelle Themen wie die Sorge um die weitere Zukunft des Gotteshauses und die Suche nach noch in vielen Bereichen gebrauchten ehrenamtlich Mitarbeitenden wurden angesprochen und durch anschauliche Grafiken ergänzt. Nach Abschluss der „Zeitreise“ gab es reichlich Gelegenheit zum Austausch über Erlebnisse damals und heute im Rahmen eines geselligen Beisammenseins. Bei erfrischenden Getränken, Laugenteilchen und Hefezopf kam man unter anderem mit Zeitzeugen der ersten Stunde wie z. B. den vor 50 Jahren amtierenden Mitgliedern des Sprengelrates Forst Hans Rothweiler und Ferdinand Bischke ins Gespräch oder mit dem ersten Pfarrer der Gemeinde, Bruno Häfner oder mit den ehemaligen Forster Bürgermeistern Alex Huber und Reinhold Gsell, dem 1. Bürgermeister-Stellvertreter Dr. Karl-Heinrich Schumacher oder dem katholischen Geistlichen Pfarrer Christian Erath und anderen Teilnehmenden.
Ein weiterer Höhepunkt des Festwochenendes war der Jubiläumsgottesdienst am Sonntag. Prälat Dr. Marc Witzenbacher und Pfarrer Wolf-Dieter Weber feierten mit den in großer Zahl erschienenen Gläubigen einen feierlichen Open-Air-Gottesdienst, musikalisch begleitet vom CVJM-Posaunenchor Bruchsal. Anschließend war Gelegenheit zu Grußworten. Prälat Dr. Marc Witzenbacher grüßte für die Landeskirche, Synodalvorsitzender Axel Wermke für den Kirchenbezirk Bretten-Bruchsal und Kirchengemeinderatsvorsitzender Dr. Jürgen Wendel für die Kirchengemeinde Karlsdorf-Neuthard-Forst. Außerdem gratulierten Diakon Frank Fischer von der katholischen Schwestergemeinde und Jürgen Beißinger im Namen des örtlichen Seniorenheims im Kirchgarten zum 50. Geburtstag der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche. Bürgermeister Bernd Killinger überbrachte Glückwünsche und wertschätzende Worte der politischen Gemeinde. Vereinsvorstand Roland Leibersperger hatte eine besondere Überraschung parat: der Heimat- und Kulturverein hat nämlich im Zuge der Gestaltung des St.-Barbaraweges durch Forst zwei repräsentative Tafeln für das Außengelände der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche gestiftet und aufgestellt. Die eine prangt auf der Rückseite des Schaukastens als Bild des Namenspatrons unseres Gotteshauses, und eine weitere ist freistehend zum Gehweg hin orientiert. Letztere bietet auf ihrer Rückseite Informationen über unser Kirchengebäude und auf ihrer Vorderseite Daten zur Person Dietrich Bonhoeffers.
Die Kirchengemeinderätinnen Erika Brjanzew und Simone Günther hatten gemeinsam mit tüchtigen Helferinnen und Helfern den Jubiläumssonntag mit Festgottesdienst bestens organisiert. An einladend dekorierten Tischen drinnen und draußen konnte nach Gottesdienst und Empfang bei kühlen Getränken, Suppe, herzhaften Canapés und leckeren Kuchen fröhlich weitergefeiert werden. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass - wie bei allen unseren Jubiläumsveranstaltungen - Gelegenheit bestand, auf eigens ausgelegten Unterschriftenlisten gegen den Ausschluss der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche von der landeskirchlichen Mitfinanzierung bei notwendigen Renovierungsmaßnahmen zu protestieren. Das Urteil des Kirchenbezirks Bretten-Bruchsal, dass der weitere Erhalt des einzigen kirchlichen Gebäudes für 1.400 evangelische Christen in Forst sich nicht lohne, stößt auf heftigen Widerspruch. Vor allem wird dem Kirchenbezirk vorgeworfen, dass seine Kriterien bei der Gebäudebewertung nicht transparent seien. Allen aktuellen Widrigkeiten zum Trotz lässt es sich unser Predigtbezirk aber nicht nehmen, in großer Dankbarkeit und Freude zu feiern, dass Gott in und durch die Dietrich-Bonhoeffer-Kirche 50 Jahre lang Menschen in wunderbarer Weise mit seinem Segen begleitet hat. Seine Glieder sind gerade jetzt besonders dazu herausgefordert, aus jenem Vertrauen heraus zu leben, das der Namenspatron ihrer Kirche in seinem berühmt gewordenen Gedicht in die Worte gefasst hat: „Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“ Um den, der uns solchermaßen ermutigt, geht es auch im Rahmen des noch vor uns liegenden Gemeindeabends zum Abschluss der aktuellen Jubiläumswoche. Er ist nämlich der Beschäftigung mit dem Leben und Wirken Dietrich Bonhoeffers gewidmet. Referent dieser Veranstaltung ist der Kirchenhistoriker und Direktor des Religionspädagogischen Instituts unserer Landeskirche Pfarrer Dr. Uwe Hauser.
 
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