Die Referentin Karin Betz (Individualpsychologische Beraterin) zeigte auf, wie die Änderung der Gedanken über eine bestimmte Situation, auch das daraus resultierende Gefühl verändert.
Viele Menschen glauben, sie könnten nichts für ihre Gedanken. Sie denken, dass die Situation, in der sie sich befinden, oder die Menschen, die sie umgeben, verantwortlich sind für ihre Gefühle. Sie glauben, dass diese Gefühle wiederum ihre negativen Gedanken verursachen. Das stimmt nicht! In Wahrheit ist jede Situation, in der wir uns befinden, erst einmal neutral. Erst durch unsere Gedanken bewerten wir sie und das löst dann positive oder negative Gefühle in uns aus. Das bedeutet, dass nicht unsere Gefühle unser Denken beeinflussen, sondern es ist genau umgekehrt. Fazit: Unsere Gedanken beeinflussen unsere Gefühle.
Was ich heute denke und fühle, hat Auswirkungen auf mein Verhalten und auf meine Beziehungen. Dies hat sie sehr anschaulich werden lassen z.B. durch die „Geschichte mit dem Hammer“ von Paul Watzlawick, oder durch „Achtungsschilder“ mit praktischen Tipps im Umgang mit Gedanken und Gefühlen.
Ein besonderer Dank gilt den Frauen aus der evangelischen und katholischen Kirche, die durch ihren Einsatz diesen Tag ermöglichten. Den Männern für ihre tatkräftige Unterstützung und Sophia Gänser für ihr Engagement.
Schon mal vormerken: Der Termin für 2024 wird voraussichtlich am 19.10. sein.